A. Veröffentlichungen

1. "Gentechnikfreie Fütterung – Dichtung  und Wahrheit"        

In den EU-Verordnungen über gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel (VO (EG) 1829/2003 und  1830/2003) im Einklang mit dem EGGenTDurchfG als weitere Vorschriften für Herstellung und Vertrieb  von Lebensmitteln sind unter anderem Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung gentechnisch veränderter  Organismen (GVO) geregelt.

Eine vom LEH geforderte “gentechnikfreie Fütterung“ setzt voraus, dass die Inverkehrbringer von gentechnik- freien Futtermitteln die Anforderungen gemäß dem VLOG ohne Gentechnik Standard erfüllen.

Veröffentlichte Beiträge:

1.1 top agrar online, 03.08.17:Spagat zwischen GVO und GVO.freier Mischfuttermittel-Produktion

pdfSpagat_zwischen_GVO_und_GVO-freier_Mischfuttermittel-Produktion.pdf100.82 kB

 1.2 LZ, 04.08.17: "Non-GMO braucht mehr Klahrheit"

pdfNon-GMO_braucht_mehr_Klarheit.pdf36.42 kB

1.3 FeedMagazine/kraftfutter 11-12/17: Ist die Lieferkette für GVO-freies Futter abgesichert?

pdfIst_die_Lieferkette_für_GVO-freies_Futter_abgesichert.pdf260.06 kB

1.4 Recherchen durchgeführt in 2017; aktualisiert im ersten Quartal 2018: Entwicklung und Verlauf „Ohne Gentechnik“ Auslobung von tierischen Lebensmitteln 

 pdfGentechnikfreie_Fütterung_ein_absolutes_Muss_.pdf205.52 kB

1.5 Mit BMEL, BVL, BVR und den Lebens- und Futtermittelüberwachungs Behörden in den Bundesländern kommuniziert. 

pdfFutter-_und_Lebensmittelkontrollen.pdf72.99 kB

 pdfFINAL_Gentechnikfreie_Fütterung_ein_absolutes_Muss_.pdf141.21 kB 

pdfE-Mail_Verkehr_mit_BMEL_und_BVL_per_04._Mai_2018.pdf128.95 kB

1.6  Auszugsweise E-Mail Verkehr: UBL mit Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. 

Inverkehrbringer können unter Wahrnehmung ihrer Sorgfaltspflicht tierische Lebensmitteln wie: Milch, Molkereiprodukte, Eier, Geflügel und Fleisch mit dem Siegel “Ohne GenTechnik“  ausloben. Gemäß dem Slogan: ’Was draufsteht muss drin sein’  gilt es verantwortungsbewusst den Verbraucher beim Kauf von tierischen Lebensmitteln keine Verbrauchertäuschung zu vermitteln. Dies gegenüber dem Verbraucher zu gewährleisten obliegt der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

pdfAuszugsweise_E-Mail_Verkehr__UBL_mit_Verbraucherze.pdf63 kB 

 

B. Weiterführende Informationen

1. Tierische Lebensmittel "ohne Gentechnik" – gentechnikfreie Fütterung ein absolutes Muss!

Weiterführende Informations-Kampagnen im Zeitraum 4. Aug. 2017 bis April 2018.  Zusammengefasste Serienmails im vorgenannten Zeitraum:

E-Mails:  pdfTierische_Lebensmittel_ohne_Gentechnik__gentechnikfreie_Fütterung_ein_absolutes_Muss.pdf66.1 kB

mit dazugehörige Anlagen:

 pdfSM-170804_Spagat_zwischen_GVO_und_GVO-freier_Mischfuttermittel-Produktion.pdf100.82 kB 

pdfSM-170825_NGF_Vorbereitungsformular_.pdf253.6 kB

pdfSM-180105_Ist_die_Lieferkette_für_GVO-freies_Futter_abgesichert.pdf260.06 kB

pdfSM-180105_Ohne_GenTechnik-Auslobung_von_tierischen_Nahrungsmitteln.pdf48.06 kB

pdfSM-180122_GVO-Soja_aus_Übersee_bleibt_langfristig_unersetzlich.pdf178.81 kB

pdfSM-180122_Vorbereitungsformular_und_Erklärung.pdf258.29 kB

pdfSM-180215_Hard_IP_-Voraussetzungen.pdf642.33 kB

pdfSM-180227_Hard-IP_Schaubild_und_Konzept.pdf717.45 kB

pdfSM-180227_IP_NACHVOLLZIEHBAR.pdf1.9 MB

pdfSM-180227_IP_NICHT_NACHVOLLZIEHBAR.pdf46.25 kB

pdfSM-180413_Gentechnikfreie_Fütterung_ein_absolutes_Muss.pdf208.33 kB

pdfSM-180413_Lebensmittelsicherheit_ist_nicht_verhandelbar.pdf3.16 kB

 

2. Implementierung Hard IP-System

Unternehmen die ihre tierischen OG-Lebensmitteln beabsichtigen bzw. bereits mit einem Firmenlogo oder mit dem VLOG 'Ohne GenTechnik' Siegel oder nur mit einer textlichen Fassung 'Ohne Gentechnik' ausloben, ist die Implementierung eines Hard IP-Systems ein absolutes Muss!.

2.1 Schaubild Hard IP-System und Konzept

pdfAnforderungen_an_die_Rückverfolgbarkeit.pdf879.61 kB

 

2.2 Implementiertes Hard IP-Sytem für Fleisch- und Wurstwaren  nachvollziehbar

Die auf der VLOG-Homepage gelisteten ’Ohne GenTechnik’ -Siegelnehmer für Fleischprodukte wurden i. B. a. eine nachvollziehbare Rückvervolgbarkeit verifiziert. 

Eine aus Konsumentensicht zu erwartende Nachvollziehbarkeit, bis hin zu der Produktionsstufe ldw. Nutztier-erzeuger, war nur bei einem Siegelnehmer möglich.        

Dieser Vorgang wurde entsprechend den IP-Systemanforderungen bereits in 2008 implementiert und ist im Detail bis heute nachvollziehbar.  

 pdfSM-180227_IP_NACHVOLLZIEHBAR.pdf1.9 MB

 

2.3 Ein in 2010 implementiertes Hard IP-System ist heute für den Verbraucher nicht mehr nachvollziehbar

Im Rahmen einer Veranstaltung am 2. Sept. 2010 hatten EDEKA Nord und die Osterhusumer Meierei dem Verbraucher eine Handelsehrlichkeit in Form einer transparenten Vermarktung von OG-Milch und Molkereiprodukte professionell vermittelt.  

Mit dem Vorhaben wurden, entsprechend beiliegendem Hard IP-Schaubild und Kurzbeschreibung Hard IP-Konzept, die Anforderungen an ein Hard IP-System und deren Markteinführung in Gänze erfüllt. 

Für den Verbraucher war somit eine lückenlose Transparenz gewährleistet.

Eine Begründung, warum Verbraucher diese Art von Transparenz im Internet nicht mehr nachvollziehen können,  wollte EDEKA sich zu dem Vorgang auf Anfrage bisher nicht äußern. 

pdfHard-IP_Schaubild_und_Konzept.pdf717.45 kB

pdfEDEKA-Vertrauen_durch_Transparenz.pdf3.65 MB     

 

2.4 „Ohne Gentechnik“ – Auslobung von tierischen Lebensmitteln   

Die deutsche Nutztierhaltung ist auch in Zukunft von Eiweißimporten abhängig. Lt. VLOG werden jedes Jahr 4,5 Mio. Tonnen Sojaschrot, davon gentechnisch unverändert 0,9 -1,0 Mio. t verfüttert. Allein die Tatsache, dass ca. 3,5 Mio. t gentechnisch verändertes Sojaschrot bei der Mischfutterherstellung eingesetzt wird, gefährdet die Einhaltung der gesetzlichen GVO-Grenzwerte (< 0,9 %) immens. Letzteres erhöht insbesondere das Risiko bei der Herstellung von Rind- und Schweinefleischprodukte.

Da bis heute und auch in den nächsten Jahren nicht mit einer EU-Kennzeichnungspflicht für Pro­dukte von Nutztieren die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden zu rechnen ist, stellt die freiwillige ’Ohne GenTechnik’ -Auslobung eine sinnvolle Alternative für Verbraucher dar. Lebensmittelhersteller können Produkte mit dem ’Ohne GenTechnik’ -Siegel ausloben. Doch die grüne Raute hat Tücken  – auch weil ,,ohne“  nicht immer ohne heißt.

Transparenz und Rückvervolgbarkeit ist verbesserungswürdig. Im ersten Quartal 2018 wurden alle auf der VLOG Homepage gelisteten „Ohne GenTechnik“ Siegelnehmer für Fleischprodukte mit der nachstehenden E-Mail unterstützend kontaktiert..

E-Mail:     pdfSM_Ohne_Gentechnik-Auslobung_tierische_Lebensmitt.pdf50.52 kB

Anlagen: pdfSpagat_zwischen_GVO_und_GVO-freier_Mischfuttermittel-Produktion.pdf100.82 kB

               pdfErklärung_Probenahme.pdf24.53 kB 

Am Beispiel Lidl, – stellvertretend für alle kontaktierten Unternehmen, will Lidl wie folgend nachvollziehbar, seine Fleisch- und Wurstwaren als ’ohne Gentechnik’ deklarierten Eigenmarken verstärkt Inverkehrbringen:

pdfLidl_weitet_gentechnikfreies_Sortiment_im_Fleisch-_und_Wurstwarenbereich.pdf8.8 kB 

Anhand von folgendem Schaubild:

pdfLidl_Herausforderung_in_der_Lieferkette.pdf478.83 kB

ist der Kern des Problems:

  •  Die Beschaffung von GVO-freien Rohstoffen und Herstellung gentechnikfreier Mischfuttermittel
  •  Die in der Praxis oftmals strittige Handhabung und Auslegung der GVO Grenzwerte
  •  Die ehrliche Kommunikation der Möglichkeiten für die Futtermittelindustrie

Die Konklusion daraus ist, dass Lidl mit ihrer ’Soja-Initiative’ nur eine Teillösung initiiert. Das Hauptproblem bleibt bestehen: Wie sicher ist erstens das ’gentechnikfreie Mischfuttermittel’ das bei den tierischen Nutz-tiererzeuger ankommt und zweitens wie die weiteren risikobehafteten Produktionsstufen bis hin zum Fertigerzeugnis gemäß den Anforderungen eines ’Hard IP-Systems’ realisiert werden.

Daraus resultieren folgende Lösungsvorschläge: Im Rahmen der Beschaffung sind die Kriterien Gentechnik- freiheit und Nachhaltigkeit unmissverständlich vertraglich zu regeln und vor allem zertifizierte Ware Muss es sein. Diese darf mit ’maximal 0,1% GVO-Gehalt’ definiert sein, da ihre Auslobung ansonsten mit ernsthaften – auch rechtlichen – Risiken behaftet ist.

Zwecks Vermeidung eines Restrisikos ist die chargenbezogene Rückverfolgbarkeit über alle Produktionsstufen hinweg ein absolutes Muss in einem IP-System, das im bestehenden Eigenkontrollsystem mit integriertem HACCP-Konzept weitgehend in Eigenregie zu implementieren ist. 

 

C. BMEL, BVL und BVR Kontrollprogramm Futtermittel für die Jahre 2012 bis 2016 und danach

3. Einleitung

In der Gemeinsamen Erklärung der Sonderkonferenz der Verbraucherschutzministerkonferenz und Agrar-ministerkonferenz vom 18. Januar 2011 in Berlin „Unbedenkliche Futtermittel, sichere Lebensmittel, Trans-parenz für den Verbraucher“ (14 Punkte-Aktionsplan) haben die Ministerinnen/Minister und Senatorinnen/ Senatoren unter Punkt 8 beschlossen:

„Der Rahmenplan zur Futtermittelüberwachung muss stärker am Risiko der Produkte und der Qualität der Verarbeitung ausgerichtet werden. Dabei ist eine Angleichung an die für die Lebensmittelüberwachung bereits eingeführte Risikoorientierung und eine Integration in die AVV RahmenÜberwachung zielführend. Die Intensität der amtlichen Kontrollen der Be triebe muss erhöht werden, die Ergebnisse werden veröffentlicht.“ 

Legt man darauf basierend die Jahresstatistik 2016 über die amtliche Futtermittelüberwachung – Stand 14.09.2017 zu Grunde, so ist anzumerken, dass bei 3.569 durchgeführter Futtermittelinspektionen 28.6 % und bei 7.616 durchgeführte Proben 11.4 %  Mängel festgestellt wurden.

Bei den Futtermittelinspektionen ist im Wesentlichen der höhere Anteil festgestellter Mängel bei der Über-prüfung der HACCP-gestützen Eigenkontrollen der Betriebe zurückzuführen.

Bei der Betrachtung aller Mängelangaben insgesamt ist zu berücksichtigen, dass es sich größtenteils um risikoorientierte Kontrollen handelt. Sachverhalte, die in der Vergangenheit auffällig geworden waren, wurden häufiger kontrolliert. Die Ergebnisse insgeamt sind nachvollziehbar:                                                                               https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierernaehrung/_texte/FuttermittelJahresueberwachung.html

Besorgniserregend ist die relativ geringe Anzahl von 699 Beprobungen i. B. a. die Einhaltung der Deklaration von Mischfuttermitteln und 2.335 Verstöße gegen formale Kennzeichnungsvorschriften.  

 

3.1 Umfang des Futtermittel-Kontrollprogramms der staatlichen Behörden 

Die Überwachung des Herstellens, Behandelns, Verwendens , Transportierens und Inverkehrbringens von Futtermitteln im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen nach der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 22.09.2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel in Verbindung mit dem EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG). Insbesondere unter Berücksichtigung der Regelungen zur Kennzeichnung und zur Rückverfolgbarkeit nach den Artikeln 4 und 5 der Verordnung Kontrollprogramm Futtermittel für die Jahre 2012 bis 2016 (EG) Nr. 1830/2003 erfolgt durch Probenahmen sowie Kontrollen in den Futtermittelunternehmen.

Die Einhaltung dieser ureigensten Aufgabe obliegt den staatlichen Futter- und Lebensmittel Kontrollstellen dafür Sorge zu tragen.

Das Ziel der nachstehenden Mail an die Futter- und Lebensmittelüberwachung der Bundesländer ist die Schärfung des Bewusstseins für das Thema: Tierische Lebensmittel "ohne Gentechnik" - gentechnikfreie Fütterung ein absolutes Muss!  

E-Mail:    pdfFutter-_und_Lebensmittelkontrollen.pdf72.99 kB

Anlagen: pdfA1-Gentechnikfreie_Fütterung_ein_absolutes_Muss.pdf205.52 kB

               pdfA2-Hard_IP-Zusammenhänge.pdf642.33 kB

               pdfA3-Hard-IP-Non-GMO-Kontroll-Konzept.pdf52.1 kB    

Die Prüfung, ob die Kennzeichnung eines Lebensmittels tierischer Herkunft mit der Angabe „ohne Gentechnik“ gemäß § 3a EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG) statthaft ist, ist Aufgabe der amtlichen Lebensmittelüberwachung. Kontrollen der Futtermittelkontrollbehörden können sich in diesem Zusammenhang aus folgenden Gründen ergeben:

  •  Die Lebensmittelüberwachungsbehörden können im Rahmen ihrer Überprüfung einer "ohne    Gentechnik" -Kennzeichnung die Unterstützung der für die amtliche Futtermittelkontrolle zuständigen Behörden in Anspruch nehmen (Amtshilfe, z. B. zur Prüfung der verwendeten Einzelfuttermittel beim Mischfutterhersteller).
  • Spezielle Kontrollen können auch aus eigenen Erkenntnissen der für die amtliche Futtermittelkontrolle zuständigen Behörden resultieren (konkrete Verdachtsfälle).
  • Spezielle Kontrollen könnten auch aus externen Erkenntnissen i. B. a. das recherchierte Gefährdungspotenzial erfolgen (s. hierzu auch Ausführungen unter C.3.2)      

 

3.2 Optimierung Produktionsprozesse – Duale Produktion von Mischfuttermitteln 

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) fordert verstärkt für seine mit dem ’Ohne Gentechnik’  – Label gekenn-zeichneten tierischen Lebensmittel: Milch, Molkereiprodukte, Eier und Fleisch eine garantiert gentechnikfreie Fütterung in der Nutztierhaltung.

Dies wiederum stellt zunehmend höchste Anforderungen an die Hersteller von gentechnikfreien Futtermitteln in einem Werk auf einer Produktionslinie sowohl gentechnikfreie als auch ’konventionelle’ Mischfuttermittel zu produzieren.

In Mehrproduktanlagen sind Kreuzkontaminationen durch technisch bedingte Verschleppungen von Bestandteilen vorangegangener Rezepturen nicht auszuschließen. Durch festgelegte Produktionsreihenfolgen und Spülchargen können diese Verschleppungen weitgehend minimiert jedoch nicht vollständig verhindert werden.

Produktionsbegleitende Beprobungen ergeben, dass es immer wieder zu Reklamationen wegen GMO-Funden in ’Ohne Gentechnik’ -Futtermitteln kommt. 

Eine vom VLOG im Newsletter Aug. 2017 veröffentlichte Liste der ’Futtermittel-Unternehmen zertifiziert nach VLOG-Standard’ wurde gesamthaft verifiziert. Die Ergebnisse der durchgeführten Ana­lysen und Bewertung nach RK verdeutlicht das ’ohne Gentechnik Gefährdungspotential’

Die Verifizierung erfolgte unter dem Gesichtspunkt einer nachvollziehbaren Rückverfolgbarkeit, basierend auf die Anforderungen eines IP-Systems (Identity Preservation). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die aufgezeigte Problematik mit einem Gefährdungspotential in folgende Risikoklassen (RK) kategorisiert:   

  • 73 x RK 4         = sehr hoch; V-Log “noch-nicht-nachvoll-ziehbar“ (n.n.v.z.), Zertifikat =?
  • 44 x RK 1,2,3  = hoch;    Tierart Schwein,
  •  1  x RK 2         = hoch;    erfahrungsgemäß Kontamination gefährdet (Duale Produktion)
  • 4  x RK 1,3       = hoch;   Geltungsbereich lt. Zertifikat: Rind – Geflügel – Schwein 
  • 8  x RK 1,2      = mittel;   Geltungsbereich lt. Zertifikat: Rind – Schwein 
  • 13 x RK 2        = mittel;   Geltungsbereich lt. Zertifikat: Schwein
  • 21 x RK 1        = niedrig; Geltungsbereich lt. Zertifikat: Schwein, bzw. nur Mineral- und Ergänzungsfutter; etc.

 

D. Veranstaltungen

1. IFF-Fachtagung am 1. März 2016; "Ohne Gentechnik - Duale Produktion von Mischfuttermitteln"

Inhalt

Der Lebensmitteleinzelhandel folgt dem Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfreien tierischen Nahrungsmitteln. Die für das dafür geschaffene "Ohne Gentechnik"-Label erforderliche gentechnikfreie Fütterung setzt voraus, dass die Inverkehrbringer von gentechnikfreien Mischfuttermitteln die Anforderungen gemäß den EU-VO 1829 und 1830/2003 sowie EGGenTDuechfG erfüllen. Erfolgt die Herstellung in "Dualer Produktion" -also mit der gleichen Anlage wie die konventionelle Herstellung - müssen vielfältige GVO-Eintragsquellen beherrscht werden, um GVO-Verunreinigungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Vorhandene Erkenntnisse aus systematischen Untersuchungen zur Zusatz-Verschleppung können nur sehr eingeschränkt auf die Verschleppung von GVO-Einzelfuttermitteln übertragen werden. Für die optimale Auslegung einer "Dualen Produktion" ist es daher wichtig, die für Einzelfuttermittel spezifischen, dem Mischen vorgeschalteten Prozesse und die damit verbundenen Verschleppungswege, die Rezepturanteile sowie Veränderungen der Partikelgrößenverteilung zu berücksichtigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die für die Detektion von GVO eingesetzte PCR-Analytik, die die Grundlage der "Ohne Gentechnik" Qualitätssicherung bildet. Diese Fragestellungen wurden von Experten in Fachvorträgen erörtert und hinsichtlich der Machbarkeit für die Futtermittelunternehmen zur Diskussion gestellt. 

pdf0-Ohne_Gentechnik_-_Duale_Produktion.pdf483.23 kB

Proramm

1.1 Überblick zu derzeitigen Non-GMO-Regelungen und Möglichkeiten

pdf1-Non-GMO_Überblick.pdf918.08 kB

1.2 GVO und GVO-freie Mischfuttermittel-Produktion

Voraussetzungen und Machbarkeit einer "Dualen Prosuktion" im selben Werk und auf derselben Anlage.   Erforderliche Maßnahmen sind werksspezifisch festzulegen und beziehen sich auf alle Verfahrensabläufe, d. h. von der Annahme und Einlagerung der Rohware über die eigentliche Produktion (Mischlinie, Presslinie etc.) bis hin zu den Fertigfutterzellen und Verladung. 

pdf2-Duale_Produktion.pdf1.98 MB

1.3 Darstellung und Handhabung mit Beprobungsergebnissen (PCR-Analysen)

Strategie und praktische Umsetzung zur risikobasierten Untersuchung von Futtermitteln. Inwieweit kann die Konformität dieser Futtermittel tatsächlich analytisch bestätigt werden?

pdf3-PCR_Analysen.pdf967.35 kB

1.4 Umsetzung "Ohne Gentechnik" -Anforderungen (Add-on Kontrollen)

Umsetzung von Eigenkontrollsystemen nach dem VLOG OG-Standard. Notwendige Absicherungen, Dokumentations-/Analysepflichten und Mindestanforderungen an das Beschaffungs- und Produktionsmanagement.

pdf4-OG_Add-on_Kontrollen.pdf538.69 kB

1.5  FeedFinder Non-GMO -das einzige Online-Portal für GVO-freie Futtermittel

Das Portal schafft Bedingunngen für transparente Marktbegegnungen von Futtermittelunternehmen und GVO-freie Futtermittel suchenden Nutztiererzeugern. Welchen Nutzen hat der Anbieter, welche Vorteile der Landwirt?

pdf5-FF_Non-GMO_Online-Portal.pdf1.35 MB

Hinweis:

Das eigens für die Implementierung einer "Ohne Gentechnik -Duale Produktion von Mischfuttermittel" entwickelte  "IP-NoN-GMO-Kontroll-Konzept" sowie die Beiträge der IFF-Fachtagung können von interessierten FM-Unternehmen und OG-Interessenten mit einer Registrierung auf der FF-Hompage genutzt werden.

Siehe hierzu Link: http://www.feedfinder-non-gmo.eu/informationen/ip-non-gmo-konzept-formulare.html  

 

2. Veranstaltung 15. Juli 2015; Besondere "Ohne Gentechnik" -Veranstaltung in Vierkirchen   

Veranstaltungsinhalte hier einsehbar: 
pdfA1-Veranstaltungsinhalte_und_Agenda.pdf45.68 kB  

TOP 1 - Ausgangslage und Status

Präsentation hier einsehbar: pdfTop1-Ausgangslage-Status-Ausblick.pdf1.11 MB
TOP 2 - Umsetzung “Ohne Gentechnik“-Anforderungen aus Sicht der Zertifizierungsstelle
Im Vortrag wird die aktuelle Situation dargestellt. Besonderheiten bei der Umsetzung von Eigenkontrollsystemen nach dem VLOG  “Ohne Gentechnik“- Standard werden aufgezeigt. Die Futtermittelwirtschaft ist fester Bestandteil einer „Ohne  Gentechnik“ Zertifizierung und ermöglicht es Unternehmen, v.a. bei komplexen Produktionsabläufen, darstellen zu können, welche Maßnahmen sie zur gentechnikfreien Produktion ergriffen haben.

Hans Bogner, Geschäftsführer, QAL GmbH
Präsentation hier einsehbar:  pdfTop2-Umsetzung_Ohne_Gentechnik-Anforderungen_pdf.pdf1019.93 kB

TOP 3 - Darstellung und Handhabung mit Beprobungsergebnissen (PCR-Analysen) 
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Möglichkeiten der PCR-Analytik, zeigt aber auch gleichzeitig Grenzen auf. Es wird anschaulich demonstriert in wieweit das Analytische Verfahren die Qualitätssicherung innerhalb der Produktionskette unterstützen kann. Entsprechende Diskussionen um Einflussfaktoren, wie z.B. Verschleppung, Botanische Verunreinigung, etc. runden das Programm ab, und geben Rückschlüsse auf die Machbarkeit für den Landwirt und die Futtermittelunternehmen. 

Dr. Jochen P. Zoller, Geschäftsführer/CEO, Tentamus Group GmbH
Präsentation hier einsehbar: pdfTop3-Handhabung_Beprobungsergebnissen_PCR-Analysen_pdf.pdf622.67 kB

TOP 4 - FeedFinder Non-GMO – das einzige Online Portal für GVO-freie Futtermittel
Der Markt braucht mehr Klarheit und mehr Sicherheit bei der Beschaffung von GVO-freien Futtermitteln.  Erfahren Sie, wie das Portal Bedingungen schafft für transparente Marktbegegnungen von Futtermittelunternehmen und Futtermittel suchenden Landwirten. Welchen Nutzen hat der Anbieter, welche Vorteile der landwirtschaftliche Tiererzeuger? Welche Stellschrauben müssen für Umsetzungssicherheit und Verlässlichkeit greifen?

Gerhard Lehman, Key Account Manager, Feed Non-GMO UG (haftungsbeschränkt) 
Präsentation hier einsehbar: pdfTop4-FeedFinder_Non-GMOlife_online_Präsent_pdf.pdf201.23 kB  

TOP 5 - Zusammenfassung und Diskussion 
Präsentation hier einsehbar: pdfTop5-Zusammenfassung_und_Diskussion_pdf.pdf386.32 kB    

 

3. Veranstaltungen 17. & 26. Februar 2015; “IP-Non-GMO-Kontroll-Konzept“ 

am: 17. Februar 2015 in Holdorf; am: 26. Februar 2015 in Hirschaid

Dem immer stärker werdenden Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfreien tierischen Lebensmitteln folgt der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und setzt ein Zeichen, dass „Ohne Gentechnik“ möglich ist!

Die vom LEH geforderte “gentechnikfreie Fütterung“ setzt voraus, dass die Inverkehrbringer von gentechnikfreien Futtermitteln“ (Händler und Mischfutterhersteller) die Anforderungen gemäß dem VLOG „Ohne Gentechnik“-Standard erfüllen.

Die Machbarkeit wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung mit praxisorientierten Vorträgen zum „IP-Non-GMO-Kontroll-Konzept“ dargestellt. 

Themen der Veranstaltung: 

3. 1  Tagesaktueller Status sowie ein Ausblick in die Zukunft! Überblick zu derzeitigen Non-GMO Regelungen und Möglichkeiten

pdfA-Eröffnung_Info.-Veranstaltung.pdf234.84 kB

pdfB-VLOG_Bescheinigung_über_GVO-Freiheit.pdf57.7 kB

pdfC-Präs._Ausgangslage-Status-Ausblick.pdf400.11 kB  

3.2  Beschaffung und Nachhaltigkeit von Non-GMO Rohwaren (Hard IP)

pdfA-Präs._Beschaffung_Non-GMO_Rohwaren.pdf801.81 kB

pdfB-Präs._Verein_Donau_Soja.pdf1.35 MB       

3.3  GVO und GVO-freie Mischfutterproduktion in einem Werk und auf einer Produktionslinie

pdfA-ÜbersichtstabelleIP-VerfahrensanweisungHACCP-Beispiel.pdf140.65 kB

pdfB-Add-on-OG-Futtermittel-Kontrollen.pdf247.92 kB

pdfC-Prs.-GVO-und-GVO-freie-Mischfutterproduktion.pdf275.59 kB           

 3.4  Darstellung der Option Add-on OGT-Kontrollen und Handhabung mit Beprobungsergebnissen.

pdfA-Präs._Add-on_OG-Kontrollen_und_Beprobungen.pdf1.15 MB      

3.5  FeedFinder Non-GMO –die spezifische OGT-Datenbank

pdfA-Präs._Internetplattform_-FeedFinder_Non-GMO.pdf496.77 kB