Verein Donau Soja

lDonau Soja Logo
  
Ansprechpartner: Herr Matthias Krön
Straße: Wiesingerstraße 6/9
PLZ: 1010
Ort: Wien
Land: Österreich
Telefon: +43 1 512174420
FAX: +43 1 51217443
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.donausoja.org

 

Besonderheiten

 

Die Kernkriterien von Donau Soja sind die Gentechnik-Freiheit (basierend auf deutschen und österriechischen Vorgaben), Regionalität (definiert nach der von Donau Soja definierten Karte), Pflanzenschutzrichtlinein (nach EU Vorgabe), Arbeits- und Sozialrechte (Nach EU und ILO Vorgaben) und es dürfen keine Flächen verwendet werden, die nicht bis 2008 als solche gewidmet waren.

 
Die DS Richtlinie basiert auf einer lückenlosen Zertifizierung der DS Ware vom Feld bis zum Verbraucher. Die Zertifizierung der teilnehmenden Betriebe durch eine externe, von Donau Soja zugelassene Kontrollstelle (Liste siehe DS Website), beginnt bei der ersterfassenden Lagerstelle und endet beim Vermarkter. Alle dem Sojaproduktionsbetrieb nachgelagerten Betriebe, die am DS System teilnehmen, müssen einen Kontrollvertrag mit einer DS-Kontrollstelle abschließen und DS zertifiziert werden (z.B. Lagerstelle, Händler, Erstverarbeiter, Mischfutterwerke, Veredler, Vermarkter). Bei Sojaproduktionsbetrieben (Landwirte) ist nicht in jedem Fall eine Zertifizierung notwendig (abhängig von der Risikostufe), jedoch wird durch das Unterzeichnen der DS Selbstverpflichtungserklärungen die Einhaltung der DS Anforderungen bestätigt.

Zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit wird von der ersterfassenden Lagerstelle bis zum Erstverarbeiter ein System der Chargenzertifizierung geführt. Die Chargenzertifikate werden üblicherweise bei der ersterfassenden Lagerstelle ausgestellt und begleiten die Ware bis zum Erstverarbeiter. Es ist besonders darauf zu achten, dass der Ein- und Verkauf nur mit gültigem Chargenzertifikat zu erfolgen hat, da ansonsten die Sojabohnen nicht als DS Ware anerkannt werden können. 

 

Profil

  

Worauf kommt es dem Verein Donau Soja bei GVO-freien Einzel- und Mischfutter besonders an:

 

Die gentechnikfreien Donau Soja zertifizierten Futtermittel erfüllen alle Anforderungen der gentechnikfreien Produktion und bieten zusätzlich ein besonderes Maß an Sicherheit durch ein durchgängiges Rückverfolgbarkeits- und Zertifizierung-System bis hin zum Sojaproduzenten. Donau Soja Futtermittel nicht nur gentechnikfre, sie werden auch regional und in einer nachhaltigen Produktionsweise in der Donau Region hergestellt.     

 

Fütterungsalternativen:  

 

Das Donau Soja Projekt zeigt auf, dass in Europa eine Eiweißversorgung mit regional erzeugtem und verarbeitetem Soja möglich ist und eine Abkehr von Soja Importen realisiert werden kann.  

 

Gründung:

 

 

Donau Soja, gegründet 2012, ist eine gemeinnützige, unabhängige Organisation, und stellt die wesentlichste europäische Initiative im Agrarbereich dar. Donau Soja vereint Zivilgesellschaft, Politik und wesentliche Wirtschaftsunternehmen aller Bereiche der Wertschöpfungskette, vonder gentechnikfreien Saatgutproduktion bis zum tierischen und pflanzlichen Lebensmittel. Donau Soja steht für gentechnikfreies, herkunftsgesichertes Qualitätssoja aus der Donau Region und umfasst knapp 195 Mitglieder aus ganz Europa. Der Verein Donau Soja hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Bedingungen für erfolgreichen Sojaanbau in Europa zu verbessern und den Soja-Import zu minimieren. Donau Sojas Headquarter befindet sich in Wien, Regionalbüros sind derzeit in Novi Sad, Serbien und Bukarest, Rumänien. Repräsentanten Stellen befinden sich in der Schweiz, Deutschland, Polen und in Italien. 

 

Ziele:

 

Basis für das Projekt sind die Förderung und Forcierung des regionalen Soja-Anbaus nach klar definierten Qualitätskriterien, sowie die dafür notwendige Ausweitung der Infrastruktur. Im Vordergrund stehen dabei:

•           Förderung des Gentechnik-freien Sojaanbaus und der Verarbeitung in der Donauregion für Österreich und Europa – unter dem Markenzeichen Donau Soja;

•           Aufbau von verlässlichen Liefer- und Wertschöpfungsketten durch die Mitgliedsunternehmen, als Beitrag zur europäischen Eiweißversorgung;

•           Führung eines geförderten Züchtungs-, Forschungs- und Kontrollprogramms für Gentechnik-freies Soja-Saatgut und Soja-Pflanzenschutzkonzepte für den Donauraum

Darüber hinaus hat sich der Verein Donau Soja vielfältige weitere Ziele gesteckt:

•           Regionale Wertschöpfung, Gentechnik-Freiheit, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit als wesentliche Eckpfeiler der Donau Soja

•           Anbau ausschließlich auf bereits vorhandenen Ackerbau- und Brachflächen im Donauraum, unter ausdrücklichem Ausschluss von Naturschutzgebieten und anderen Schutzzonen;

•           Etablierung der Donau Soja und ihrer Produktionskriterien als europaweit anerkannte Qualitätsmarke;

•           Beitrag zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks bei Sojaprodukten und Fleisch – durch die Förderrung europäischer Eiweißträger;

•           Systematische Information und Einbindung der Öffentlichkeit, sowie aller relevanten Stake¬holder aus Wirtschaft, NGOs und Politik;

•           Förderung begleitender Forschung im Bereich Wirtschaft und Ökologie zur Erfolgsmessung und Evaluierung des Programms.